Fräsen und Bohren in der Medizintechnik

Medizintechnik

Implantate, chirurgische Instrumente oder medizinische Apparate: die Anwendungsgebiete medizintechnischer Produkte sind breit gefächert und wachsen stetig weiter. Genauso vielseitig wie die Anwendungen, sind die Materialien, die in der Medizintechnik zum Einsatz kommen. Zerspanungswerkzeuge von HUFSCHMIED sorgen durch ihre material-individuellen Geometrien für höchste Präzision bei der Bearbeitung der Werkstücke.

Fräser für die Medizintechnik: HUFSCHMIED bietet prozessoptimierte Werkzeuge für die Bearbeitung von allen gängigen Materialien in der Medizintechnik.

Der Einsatz neuer, innovativer Materialien in der Medizintechnik kommt vielen Menschen zu Gute, die auf biomedizinische Technik angewiesen sind. HUFSCHMIED bietet für die Herstellung  dieser Hilfsmittel die passenden prozessoptimierenden Werkzeuge – perfekt abgestimmt auf das jeweilige Material.

Werkzeuge für die Medizintechnik sind oft Sonderwerkzeuge, die sich durch Wiederholgenauigkeit und validierte Herstellungsprozesse auszeichnen. Eingesetzt werden dafür verschiedene Kunststoffe, aber auch Metalle und Legierungen. Unser Produktionsprogramm beinhaltet spezielle Fräser und Bohrer für die kosteneffektive und schnelle Herstellung dieser Ingenieur-Bauteile.

Zahlreiche Kunden profitieren bereits von unserer langjährigen Erfahrung bei der Bearbeitung der unterschiedlichsten Werkstoffe für die Medizintechnik. Die  prozessoptimierten Fräs- und Zerspanungswerkzeuge von HUFSCHMIED werden beispielsweise bei der Herstellung von Knieprothesen, Zahnimplantaten, aber auch bei der Fertigung von Dialysegeräten und Herzschrittmachern eingesetzt und überzeugen durch Präzision, Geschwindigkeit und eine hohe Standzeit.

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  • Kunststoff in der Medizintechnik

    Im Bereich der Implantate kommen etwa Bauteile aus Kunststoffen wie UHM/PE, PEEK oder CFK zur Anwendung. Für ihre Bearbeitung empfehlen wir torische Fräswerkzeuge, Kopierfräswerkzeuge, aber auch Spiral- und Stufenbohrer. Sie garantieren eine faserfreie, gratfreie Verarbeitung sowie eine hohe Oberflächengüte.

  • Metalle in der Medizintechnik

    Bei der Herstellung von medizintechnischen Produkten aus Metall kommt es besonders auf die Langlebigkeit der Bearbeitungswerkzeuge an. Neben hohen Standzeiten legt die Branche außerdem viel Wert auf große Zeitspanvolumina.

    Eine besondere Herausforderung sind Werkzeuge zur Produktion von chirurgischen Instrumenten aus Edelstahl sowie Implantaten aus Titan oder hochfesten Legierungen. Chrom-Kobalt-Legierungen für Hüftgelenke beispielsweise sind hoch verschleißfest und korrosionsbeständig. Da sie relativ hart und mechanisch sehr stabil sind, müssen die eingesetzten Zerspanungswerkzeuge genau an die vorhandenen Bedingungen angepasst werden, um kurze Standzeiten zu vermeiden. So muss beispielsweise die Schneidkante genau richtig positioniert sein, um Kerbverschließ zu verhindern.

    Schneidengeometrie und Schneidstoff sind auch bei der Bearbeitung von Titan entscheidend. Neben einem einwandfreien Schnitt muss eine günstige Spanbildung gewährleistet sein. Außerdem darf die Temperatur nicht zu stark ansteigen, da Titan bei hohen Temperaturen chemisch stark mit dem Schneidstoff der Wendeplatte reagiert und Wärme während der Bearbeitung sehr stark über das eingesetzte Werkzeug abgibt. Die richtige Schnittgeschwindigkeit und der richtige Vorschub sind hier die Lösung.